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Interview von Tom in der ONE:

Auf den ersten Blick wirkt Tom cool und gelassen. Er selbst beschreibt sich aber als extrem ungeduldig und total pingelig. Am besten sollte man keinen Streit mit ihm suchen und vor allem seine Familie und Freunde in Ruhe lassen. Eigentlich ist er ein knallharter Bursche mit goldenem Herzen, der das Leben genießt, wie folgende Zitate unter Beweis stellen.

Ihr seid ja schon lange eine Band, spielt seit Jahren zusammen. Was ist der Vorteil daran?

Tom: Wenn man sich selbst findet, passt man besser zusammen. Man kann da viel zusammen durchmachen. Das erarbeitet sich dann langsam. Darauf haben wir viel Wert gelegt.

Wo wurdet ihr entdeckt, wie hat alles angefangen?

Tom: Eigentlich kommen wir aus dem Jugendclub Gröninger Bad. Da haben wir schon gespielt, als wir noch nicht einmal wussten, was ein Takt ist. Also wir waren schon [lacht] ...ziemlich schlecht. Aber dort wurden wir auch entdeckt.

Als Peter Hoffmann, euer Produzent, euch dann ins Studio eingeladen hat, habt ihr schon geahnt, dass alles so schnell gehen und ihr so weit kommen würdet?

Tom: Wenn man eine Kellerband ist und in Bierzelten und kleinen Clubs auftritt, dann träumt man erst mal von richtigen Aufnahmen. Wir hatten damals nur selbst aufgenommenes Zeug, das wir selbst verteilt haben. Deshalb wollten wir in erster Linie professionelle Aufnahmen machen. Aber dass wir eine eigene Tour machen und in riesigen Hallen spielen oder goldene Platten kriegen würden, an so was dachten wir gar nicht.

Wie entstehen eure Songs? Setzt ihr euch zusammen und arbeitet daran?

Tom: Nee, so wird das nichts. Das geht irgendwie in die falsche Richtung. Wir erleben so viel in letzter Zeit und wenn man aus Situationen heraus Songs schreibt, dann funktioniert das viel besser, als wenn man sich hinsetzt und sagt: “Ja ich muss jetzt schnell einen Song rausprügeln.” Die Songs in der Band entstehen ja immer so, dass entweder Bill mit dem Text kommt oder wir haben neue Riffs und versuchen, uns dann einen zurecht zu frickeln bzw. zu jammen. Danach arbeiten wir mit den Produzenten im Studio zusammen. Das heißt, für das Album haben wir gemeinsam an den Songs gefeilt und auch noch mal neu getextet.

Könntest du dir vorstellen, einen Song zu spielen, den jemand extra für euch geschrieben hat?

Tom: Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Wenn man einen Song kriegt, der komplett von jemand anderem geschrieben wurde, dann hätte ich gar keinen Bock drauf, das ist doch nicht meins. In jedem unserer Songs ist ja ein Teil von einem drin. Im Song steckt immer ein Stück von dir. Und das könnte ich nie, wenn das von jemand anderen kommt.

Es hat ja eine Weile gedauert, bis die erste Single erschienen ist. Ihr wart vorher bei Sony BMG, das ist aber nichts geworden. Wie habt ihr reagiert, als ihr damals rausgeschmissen wurdet?

Tom: Damals hatten wir unsere Aufnahmen fertig und haben gedacht: Ok. Plattenvertrag! Und der wurde dann aufgekündigt. Das war natürlich ein harter Schlag, aber irgendwie geht´s weiter. Und man hat ja gesehen, dass es klappt.

Ihr seid ja ständig unterwegs, gebt fast jeden Tag Interviews, macht jede Menge Photoshootings und Fernsehauftritte. Kommt ihr damit klar?

Tom: Wir reisen an Orte, an denen wir noch nie waren und treten vor so vielen Leuten auf. Das ist das, was wir immer machen wollten und jetzt passiert es. Wir genießen den Erfolg. Das ist schon eine ziemliche Hektik, aber dadurch, dass wir so lange gewartet haben, konnten wir uns die Abläufe schon ungefähr vorstellen und waren gut vorbereitet auf die Promotion Tour und den Rummel.

Bist du vor Konzerten gar nicht nervös?

Tom: Doch, ich bin immer nervös, das Lampenfieber gehört einfach dazu und ich glaube, das wird sich auch nicht ändern. Aber sobald ich auf der Bühne stehe, ist die ganze Nervosität weg!

Wie sehen denn eure Tagesabläufe aus, wenn ihr auf Tour seid?

Tom: Wir haben meistens zwei Shows und dazwischen einen freien Tag zum Entspannen und Relaxen, und dann wieder zwei Showtage. Dann stehen wir halt morgens auf, machen den Soundcheck, geben dazwischen noch einige Interviews, spielen das Konzert, schlafen im Hotel und fahren in die nächste Stadt.

Wie sieht für dich der perfekte Tag aus, wenn du frei hast?

Tom: Fernsehgucken, Mittagessen und dann wieder schlafen.

Du warst lange mit Bill in derselben Klasse, auf einmal wurdet ihr dann aber getrennt. Warum, was habt ihr da angestellt?

Tom: Die Lehrer meinten halt, dass wir zu viel Scheiße zusammen bauten und wir wurden dann strafversetzt, beide in verschiedene Klassen. Die Lehrer kamen halt nicht gegen uns an, weil sie immer zwei gegen sich hatten.

Obwohl ihr Zwillinge seid, hat jeder seinen eigenen Charakter. Wie würdest du deinen Bruder bezeichnen?

Tom: Bill ist lustig und verrückt, ich finde ihn gut so wie er ist. Ich vertraue ihm total. Wir haben auch viele Gemeinsamkeiten, denken zum Beispiel oft im selben Moment das gleiche. Wir sind auch beide ehrgeizig.

Vermisst du dein früheres Leben?

Tom: Nee, nicht wirklich! Wir haben schon immer vom großen Erfolg geträumt. Vieles von dem, was wir in den letzten Monaten erlebt haben, hat sogar unsere kühnsten Träume übertroffen. Über das alte Leben denken wir eigentlich gar nicht so viel nach.

Ihr gehört zu einer Generation von Scheidungskindern. Findest du es schlimm, dass so viele Eltern sich trennen? Wie ist es bei euch gelaufen?

Tom: Schlimm ist es, wenn die Eltern nur wegen der Kinder zusammenbleiben. Bei Scheidungen finde ich es extrem wichtig, dass sich die Eltern um die Kinder weiter kümmern und beide gleich für die Kinder da sind. Ich glaube, Bill und ich sind ganz gut darüber hinweg gekommen, Georg auch. Aber an die große Liebe glaube ich nicht. Wenn Leute lange zusammen bleiben, ist das sehr häufig aus Gewohnheit.

Hast du Vorbilder?

Tom: Der Gitarrist von Aerosmith, Joe Perry, der ist total cool. Aber es war jetzt nie so, dass ich mich nach irgendwem gerichtet habe und so werden wollte wie derjenige. Also wir hatten eigentlich noch nie so richtige Vorbilder.

Habt ihr überhaupt noch Zeit, Musik zu hören?

Tom: Wir fahren ja ganz viel Auto, also schon. Oder wenn wir fliegen. Also eher im Gegenteil. Wir hören gerade sehr viel Musik.

Eure Fans und die von US5 können sich anscheinend nicht so gut leiden. Hast du eine Erklärung dafür?

Tom: Das ist komisch, denn viele Leute, die die Musik hören, denken: “Ich muss jetzt die andere Band scheiße finden, weil auch unter den Bands Konkurrenz herrscht.” Aber das ist überhaupt nicht der Fall. Jeder soll sein Ding machen. Und so was wie Neid läuft da überhaupt nicht. Viele denken auch, wir würden uns bei Veranstaltungen die Köpfe einschlagen. Aber so ist das überhaupt nicht. Da hat jeder seine Termine und seinen Kram zu tun.

Ihr habt viele Fans, aber es gibt auch jede Menge Hasspages über euch im Internet. Bei manchen Veranstaltungen werdet ihr sogar ausgebuht und für Kritiker seid ihr nur ein perfekt vermarktetes Produkt....

Tom: Als Musiker lässt man eigentlich selten Kritik an sich ran. Wir als Band lassen einfach jeden sein eigenes Ding machen. Wir würden nie jemanden verurteilen, nur weil er eine Musikrichtung vertritt, die uns nicht gefällt. Letztendlich ist es aber völlig normal, dass es Leute gibt, die uns nicht mögen. Das gibt es bei jeder Band und das beunruhigt uns eigentlich nicht so sehr.

Wie würdest du selbst Tokio Hotel beschreiben?

Tom: Ich bin der Meinung, dass man Bands grundsätzlich nicht in bestimmte Schubladen stecken sollte. Man kann Künstler, egal ob in Deutschland oder im Ausland , nicht miteinander vergleichen. Ich persönlich betrachte uns einfach als eine Band, die Musik machen will und tierisch Bock auf die ganze Sache hat.

Arbeitet ihr schon am nächsten Album?

Tom: Wir nehmen erst mal alle Ideen auf, unabhängig davon, ob die eine oder andere nur zu einem Bonus Track auf einer Single oder gar zu einer Single selbst wird... Hauptsache man hat sie erst mal aufgenommen. Wo das wirklich hingeht, weiß man am Anfang noch nicht.

Immer noch keine Freundin?

Tom: Es wäre schwierig, jetzt eine Freundin zu haben, weil wir ja so viel unterwegs sind. Wenn ich eine Freundin hätte, würde ich es auch sagen. Aber ich würde sie nicht öffentlich zeigen und würde auch nicht viel über sie erzählen. Das soll meine Privatsache bleiben.

Könntest du dir vorstellen, etwas mit einem Fan anzufangen?

Tom: Klar doch!








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